Visionssuche...

...schon längst hat dieser Begriff Eingang gefunden in das „höher, schneller, weiter…“ unserer Gesellschaft.
Wie kann ich noch effizienter, erfolgreicher, glücklicher leben, noch mehr unter den einen Hut bringen, der mir vielleicht schon längst zu eng geworden ist?

In vielen ursprünglichen Gesellschaften rund um den Erdball gingen Menschen auf Visionssuche, um ihre verloren gegangene Harmonie mit dem „großen Ganzen“ wieder zu erlangen. Und um für sich denjeniegen Platz in ihrer Gesellschaft zu finden, der ihnen wirklich entspricht.

„Vision“ war hier nichts Abgehobenes, sondern hatte einen ganz „erdigen“ Geschmack: Wer bist du, wenn du dich allein für längere Zeit der Natur anvertraust?
Mann in den Bergen
Visionssuche konkret:
Vier Tage lang bereitet sich die Gruppe der Teilnehmenden miteinander vor, jede Person in ihrer eigenen Gangart und mit ihrem ganz persönlichen Schwerpunkt.
Was wünsche ich mir für mein jetziges Leben?
Wonach sehne ich mich, was möchte ich hinter mir lassen?
Was möchte ich würdigen und feiern von all dem, was ich bereits erlebt und erfahren habe?
In dieser Zeit werden alle wichtigen Fragen rund um die folgende Solozeit besprochen und ein gemeinsames Sicherheitssystem entwickelt, durch das alle Teilnehmenden auch in der Zeit des Alleinseins miteinander verbunden sind.
Innere Einkehr in der Natur
Idylle in den Bergen
Wie ändern sich deine Lebensfragen und die Antworten darauf, wenn du den lauten und leisen Stimmen um dich herum lauscht?
Dem Wind, der dir zärtlich durch die Haare fährt, dem Erdboden, der zu deinem Nachtlager wird, dem Bach, der dir zu trinken gibt.

Die Erfahrungen und Erkenntnisse, die wir auch heutzutage in solch einer besonderen Zeit erleben, können unser Leben nachhaltig verändern und ihm neuen Sinn und Tiefe geben.
Wasser im Bach fließt über Steine
Die vier Tage der Solozeit verbringt jede Person für sich und in Zwiesprache mit der Natur ringsum.
Es ist eine Zeit, um alte Verkrustungen und zu eng gewordene Häute abzustreifen und sich davon überraschen zu lassen, was sich darunter bereits an neuem, zartem Gewebe zeigt. In der Solozeit geht es um´s „leer“ werden, damit Neues in uns Platz finden kann. Das ist einer der Gründe dafür, warum wir während dieser Zeit fasten – eine gute Gelegenheit, um uns von körperlichen und seelischen „Altlasten“ zu trennen und uns von Grund auf zu reinigen.

Jede Person gestaltet für die Solozeit ihren persönlichen Lagerplatz, der in diesen vier Tagen Schutz und Geborgenheit gibt.
In den anschließenden drei Tagen hören wir gemeinsam die Geschichten und Erlebnisse aus der Solozeit und entdecken die in ihnen enthaltene Kraft und Weisheit. Vieles von dem, was wir während der Visionssuche erleben, entfaltet seine Bedeutung erst dann, wenn es von anderen Menschen bezeugt und gewürdigt wird.
Wir feiern die reiche Ernte und schauen gemeinsam, wie die Geschenke des Erlebten in unserem Alltagsleben Früchte tragen können.

Die nächste Visionssuche findet im Herbst 2017 vom 7. bis zum 18. Oktober statt.

Näheres dazu bald hier oder gerne auch auf Anfrage!